Mittwoch, 17. Juni 2015

2015 gelesene Bücher Teil 2

Hey Leute!

Hier kommt der nächste Teil der 2015 gelesenen Bücher.

11) Elfenseele, Hinter dem Augenblick - Michelle Harrison
Prinzipiell gefällt mir die Idee mit dem Mädchen, das Elfen, Kobolde und ähnliches sehen kann recht gut, nur die Ausführung hat mich stellenweise ein bisschen geärgert. Einerseits provoziert Tanya immer wieder Zusammenstöße mit den übernatürlichen Wesen, die darauf ziemlich ungehalten reagieren, und andererseits werden am Schluss alle Probleme innerhalb weniger Sätze quasi aus der Welt geschafft. Stellenweise fand ich die Geschichte auch ein bisschen zu konfus bzw. unstrukturiert. Es werden einige Themen aufgegriffen, aber dann, ehe sie richtig zur Sprache kommen, wieder fallen gelassen. Gut, es gibt eine Fortsetzung, aber dieses Phänomen kommt bei Jugendbüchern recht oft vor, genauso wie das Problem mit dem Schluss. Ich nehme an, hier hat man Angst Jugendliche zu überfordern bzw. vom Kauf des Buches abzuhalten, wenn selbiges mal ein paar Seiten mehr hat. Abgesehen davon aber so spannend und phantasievoll geschrieben, dass ich einen Kauf der Fortsetzung(en) vorerst mal nicht ausschließe.

12) Welt in Angst - Michael Crichton
Beim Aussortieren ist mir dieses Buch untergekommen und ich kam drauf, dass ich das noch gar nicht gelesen habe. Der Klappentext erinnerte mich an ein anderes Buch (Die Kinder von Eden - Ken Follett) bei dem es auch darum ging, dass eine Gruppe "Ökoterroristen" Erdbeben auslösen wollte. Die Geschichte ist hochgradig spannend, obwohl, oder vielleicht gerade deswegen, einem pausenlos Fakten zum Thema globale Erwärmung, Klimaforschung und Umweltschutz präsentiert werden. Auch die Auswertung von Forschungsdaten spielt eine Rolle und ein Thema das ich gern mit -Glaub keiner Studie, die du nicht selbst gefälscht hast- beschreibe. Was ich an dem Buch besonders toll finde: es wird einem vor Augen geführt, wie leicht Medien einen manipulieren können und wie wenig wir eigentlich über manche Dinge wissen. Die Kernaussage ist wohl: man kann nur dem einen Bären aufbinden, der zu faul ist selbst zu recherchieren. Am Ende des Buches findet sich eine ellenlange Literatur- und Quellenliste, die, auch wenn die jüngsten verwendeten Daten von 2004 sind, zum Nachlesen und Recherchieren anregt. Klar hat man auch durch Eigenrecherche keine Garantie auf die ultimative Wahrheit, aber in einer Zeit, in der Tweets und Facebook-Statusmeldungen unreflektiert zur Schlagzeile werden, eine wesentlich geringere Chance Falschinformationen zu erhalten und zu verteilen. Definitiv eine Empfehlung von mir!

13) Der Cyberzombie - Jak Koke (Shadowrun Band 31)
Wie ihr vielleicht schon wisst, bin ich ein großer Fan der Shadworun-Romane. Von den ca. 80 erschienenen Romanen besitze ich knapp die Hälfte und habe mir kürzlich vorgenommen endlich mal die Sammlung zu vervollständigen. Bei diesem Band (den ich von meinem besten Freund vererbt bekommen habe) handelt es sich um den zweiten Teil einer Trilogie und auch wenn die Geschichte in sich abgeschlossen ist und man die Vorgeschichte größtenteils mitbekommt, möchte man doch wissen, wie die Geschichte ausgeht und wie sie überhaupt angefangen hat.
Vielleicht vorweg mal generell ein paar Worte zu Shadowrun: Hier handelt es sich um ein Pen & Paper Rollenspielsystem, das in der nahen Zukunft (meist so um 2060) unserer Welt spielt und sowohl magische als auch technische Aspekte miteinander vereint. Um 2020 herum ist die Magie in die Welt zurückgekehrt und es werden wieder Elfen, Orks, Zwerge und Trolle geboren. Die Drachen sind wieder aus der Versenkung aufgetaucht und es gibt Magier und Schamanen, die Zauber wirken können. Doch auch die Technik hat massive Fortschritte gemacht, nachdem 2029 das Internet durch einen Virus völlig lahmgelegt wurde, entwickelte man die Matrix, die zwar ähnlich wie das Internet funktioniert, aber wie eine Art virtuelle Realität aussieht, in die man sich mittels einer eingebauten Datenbuchse einstöpselt. Man kann sich so ziemlich jedes Körperteil oder Organ austauschen bzw. modifizieren lassen, egal ob man damit einen optischen Effekt oder aber eine Leistungsteigerung erzielen möchte. Aufgrund diverser (auch magischer) Naturkatastrophen sind jedoch einige Teile der Welt unbewohnbar, was auch das Nahrungsangebot stark einschränkt. Fast alle Lebensmittel werden aus Soja hergestellt (Soyfood genannt, auch Kaffe und Bier findet man hauptsächlich als Sojavariante), wer echtes Obst, Gemüse, Fleisch oder Bier will, legt dafür eine ziemliche Stange Geld auf den Tisch. Für mich ein wahnsinnig faszinierendes Setting, das ungeahnte Möglichkeiten bietet.
In -Der Cyberzombie- geht es hauptsächlich um die Jagd nach einem magischen Artefakt (das sogenannte Drachenherz), das Ryan Mercury an den, durch seine Unmenge an Cyberware beinahe seelenlosen, Burnout verloren hat. Das Artefakt stammt aus dem Besitz des Großdrachen Dunkelzahn (der wenige Stunden nach seiner Wahl zum Präsidenten der vereinigten kanadischen und amerikanischen Staaten (UCAS) ermordet wurde) und auch sonst kommt die Magie in diesem Roman nicht zu kurz. Kennt man sich im Shadowrun-Universum noch nicht aus, empfiehlt es sich definitiv mit dem ersten Band der Trilogie anzufangen, erfahrene Runner dürften aber auch so ihre Freude an diesem zweiten Teil haben.

14) Un Lon Dun - China Miéville
Auf den ersten Blick scheint es sich hier um eine Art Alice-im-Wunderland Geschichte zu handeln, fängt man aber erst mal an zu lesen, merkt man schnell, dass alles ganz anders ist. Eine wahnsinnig schöne, verspielte Geschichte darüber, wie ein Mädchen die vis-a-vis Stadt Un-London rettet. Herr Miéville spart erneut nicht an phantastischen Gestalten und spannenden Stadtbewohnern, von Geistern über Ninja-Mülltonnen bis hin zu lebenden Regenschirmen und Milchkartons ist alles dabei. Ich für meinen Teil bin begeistert und an manchen Stellen (z. B. als sich herausstellt, was es mit der Geheimwaffe Klinneract auf sich hat) erinnert mich der Humor ein bisschen an den von Terry Pratchett. Das Buch ist, soweit ich das sehe, eigentlich nur mehr gebraucht zu bekommen, es lohnt sich meiner Meinung nach aber auf jeden Fall!

15) Ich bin die Angst - Ethan Cross
Momentan hab ich es irgendwie mit Mehrteilern bei denen ich mit dem zweiten Band anfange, scheint mir. Macht aber nichts, auch hier konnte man der Geschichte gut folgen, ohne das vorangegangene Buch gekannt zu haben. Schön spannend und temporeich kriegt man abwechselnd die Sicht der Ermittler und die des Täters präsentiert, was größere Überraschungen zwar meistens ausschließt, einen aber richtig mitfiebern lässt. Es geht um eine Spezial-Truppe, deren Aufgabe es ist, richtig schlimme Verbrecher unschädlich zu machen. Nicht festzunehmen, sondern um jeden Preis aufzuhalten. Ich fand die Truppe recht sympathisch, vorallem weil jeder so seine Macken zu haben scheint. Ironischerweise erhält der Anführer des Teams immer wieder wertvolle Tipps von einem Kerl, den er eigentlich auch jagt und der irgendwie einen Narren an ihm gefressen hat. Nette Idee des Autors um die Leute nicht ständig "zufälllig" über Hinweise stolpern zu lassen, finde ich. Ich glaube den ersten Teil (Ich bin die Nacht) werde ich mir in naher Zukunft auch noch kaufen, auch wenn durch den zweiten Teil schon das ein oder andere Rätsel gelöst sein dürfte. Außerdem hoffe ich auf einen dritten Teil.

16) Der Jäger - Andreas Franz
Okay, das war vorerst das letzte Buch von Andreas Franz. Prinzipiell nicht schlecht, aber hier fiel mir des öfteren auf, dass die Dialoge irgendwie unnatürlich klingen und gerade Frau Durant und ihre Kollegen untereinander einen eher schrägen Umgangston haben. Auch die Ermittlungsmethoden sind stellenweise etwas, sagen wir mal, experimentell. Ich meine, ich bin nicht bei der Polizei, aber wenn ich herausfände (Achtung Spoiler!) dass alle meine Mordopfer das selbe Sternzeichen haben, würde ich kaum als erstes eine Astrologin aufsuchen. Dass sich Frau Durant hauptsächlich von Bananen und Bier ernährt und beinahe jeden Tag baden geht, wurde langsam auch zur Genüge breitgetreten. Ernsthaft, wer geht an 6 von 7 Tagen abends nach der Arbeit baden? Ich hätte die Zeit nicht und dabei sind meine Arbeitszeiten noch ausgesprochen human. Die Geschichte an sich war richtig spannend und ich habe die ganze Zeit versucht zu erraten, wer denn nun der Mörder ist. Der Autor versucht einen ein paar mal auf eine falsche Fährte zu locken (stellenweise ein bisschen zu offensichtlich) und rückt erst ganz am Schluss mit der Wahrheit heraus. Der tatsächliche Mörder war mir dann allerdings doch zu sehr an den Haaren herbeigezogen. Klar, damit hätte ich nicht gerechnet, aber die Gründe kamen mir dann ein bisschen fadenscheinig vor. Wie gesagt, vorerst das letzte Andreas Franz Buch und ein weiterer Fall von -kann man lesen, muss man aber nicht-.

17) Magyria, Das Herz des Schattens - Lena Klassen
Vampirroman trifft Fantasywelt, Jugendromanze inklusive, so lässt sich das Buch wohl kurz zusammenfassen. Laut Klappentext -die deutsche Antwort auf Stephenie Meyer- und laut amazon -romantisch, gruselig und absolut im Trend-. Bei solchen Beschreibungen möchte ich ja meistens brechen... Wie das Buch trotzdem zu mir gefunden hat? Meine Lieblings-Buchhändlerin hat ihre persönlichen Bestände ausgemistet und mir eine ellenlange Liste mit Buchtiteln geschickt, aus der ich mir die interessant klingenden rausgesucht habe. Magyria war eines davon. Leider ist das Buch bis zur Hälfte einfach nur extrem langweilig.
Prinzipiell geht es um Hanna, die in Budapest ein Au-pair Jahr macht und um Mattim, der in der Fantasywelt Magyria Thronprinz ist und im Kampf gegen die sogenannten Schatten (die eigentlich sowas wie Vampire sind) ständig Kopf und Kragen riskiert, obwohl er eigentlich die letzte Hoffnung auf den Sieg des Lichts ist. Oder so. Die Kapitel, die in Magyria spielen, verraten einem so absolut gar nichts über die Welt und lassen alles so geheimnisvoll im Dunkeln, dass es eigentlich nur nervt. Hannas Kapitel sind zwar weniger ereignisreich, lesen sich aber angenehmer, auch wenn ich den Verdacht habe, dass die Autorin nie selbst in Budapest gelebt hat, sondern maximal ein paar Wochen dort Urlaub gemacht hat. Daran ist an sich nichts auszusetzen, es gibt sicher genug Autoren bei denen das nicht anders ist, aber leider bleibt die Stadt ziemlich farblos und wirkt stellenweise wie eine lieblos aufgemalte Kulisse. Ab der Hälfte nimmt das Tempo der Geschichte langsam zu und steigert sich bis zum Ende hin so sehr, dass für das Happy End nur mehr ein paar Sätze übrig bleiben. Zumal wieder einmal viele der offenen Fragen unbeantwortet bleiben. Gut, es gibt mittlerweile zwei weitere Teile der Geschichte, aber ein bisschen mehr "Ausklang" hätte der Geschichte nicht geschadet, finde ich. Möglicherweise gehöre ich nicht zur angepeilten Zielgruppe, aber ich finde, man hätte mehr aus dieser Idee machen können. Manche Stellen sind richtig gut überlegt und schlüssig, aber an anderen Stellen wird einem einfach zu viel als unerklärte Tatsache vorgesetzt. Ja, ich weiß, Magie und so, trotzdem bin ich mit dem Buch nicht sehr glücklich geworden.

18) Das neunte Leben - Lisa Smedmann (Shadowrun Band 39)
Nach dem eher nervigen Magyria-Buch musste was Spannendes und Kurzweiliges her. Traf sich gut, dass die ungelesenen Shadowrun-Romane noch bei mir im Büro lagen. :) Ja, man weiß nie, wann man ein Notfallbuch braucht.
In -Das neunte Leben- geht es um den Gestaltwandler Romulus, der sich nach Belieben in einen Wolf verwandeln kann und als irregulärer Mitarbeiter für Lone Star (die in den UCAS tätige, privatisierte Polizei) arbeitet. Gerne wäre er ein vollwertiges Mitglied von Lone Star, aber da in den UCAS Gestaltwandler dem Gesetz nach nicht als Menschen gelten, bleibt ihm diese Möglichkeit verwehrt. Stattdessen darf er paranormale Tiere einfangen und wartet eigentlich auf den ganz großen Auftrag, der ihm endlich mehr Ansehen und natürlich auch Geld einbringt. Sein Chef setzt ihn jedoch mit Vorliebe für "einfache" Aufgaben wie das Einfangen von Brombeerkatzen ein. Brombeerkatzen sind magisch aktive, aus Europa stammende Katzen, die ihre Fähigkeiten dazu einsetzen Menschen zu manipulieren um Chaos und Verwirrung zu stiften und natürlich der reinste Alptraum für einen Hunde-Menschen wie Romulus. Nicht ganz unerwartet kommt selbiger im Zuge seiner Ermittlungen aber einer ganz anderen Geschichte auf die Spur und darf sich alsbald mit einer mysteriösen Frau und einer weitreichenden Verschwörung auseinandersetzen. Das Ende kommt dann recht überraschend, ist aber, meiner Meinung nach, ziemlich typisch für Shadowrun (und gar nicht so unrealistisch), auch wenn ich mir eine andere Lösung gewünscht hätte. Was das Buch aber wirklich lesenswert macht, ist die wahnsinnig gelungene Charakterisierung von Romulus. Die Autorin schafft es, den Leser nie vergessen zu lassen, dass er zur Hälfte ein Wolf ist, sei es, wenn er gebeten wird, nicht wieder den Kopf aus dem fahrenden Lone Star Wagen zu halten oder wenn er sich zurückhalten muss um nicht in das Sirenengeheul seines "Rudels" einzustimmen. Spannende und unterhaltsame Lektüre, auch für Nicht-Runner.

19) Töne der Unendlichkeit - Harri Assmann (Shadowrun Band 50)
Eine sehr komplexe und gut durchdachte Geschichte, die nur so strotzt vor Intrigen und Verschwörungen und einen schnell in ihren Bann zieht. Was mich ein bisschen gestört hat: es gibt wahnsinnig viele Hauptpersonen und einige davon (gerade die männlichen) sind ein wenig schwach charakterisiert. Sie haben zwar unterschiedliche (meist kurze) Namen, aber zu einigen hatte ich einfach kein Bild im Kopf, sodass ich sie ab und zu verwechselt habe oder nicht wusste von wem jetzt gerade die Rede ist. Gut, mein Personen- und Namensgedächtnis ist nicht das Beste, aber hier hätte ich mir ein wenig mehr Diversität gewünscht. Was zudem nicht hilft, ist ein ganz spezielles Stilmittel, das hier sehr häufig zum Einsatz kommt. Am Anfang eines neuen Absatzes, lässt einen der Autor in dem Glauben, dass man sich immer noch am selben Schauplatz befindet wie im Absatz zuvor und klärt dieses "Missverständnis" erst, wenn ein Name ins Spiel kommt. Das ist an sich zwar eine nette Idee, mit zunehmender Häufigkeit beginnt es aber ein wenig zu nerven, zumal die Geschichte auch so spannend genug ist. Sehr gut gelungen fand ich dagegen die Erklärungen zu Kampf und Magie, die wie selbstverständlich in die Geschichte eingeflossen sind. Gerade bei Rollenspielen hat man oft das Dilemma, dass in den Regeln steht -Situation A gibt Abzüge von -X auf das Würfelergebnis- und sowohl Spieler als auch Leiter das ohne große Erklärung hinnehmen. In Töne der Unendlichkeit hört man als Rollenspieler des öfteren den Spielleiter, der einem solche Regeln logisch in die "Realität" übersetzt ohne, dass es den Lesefluss stört oder als gesonderter Erklärungsabsatz daher kommt. Alles in allem eine tolle, komplexe Geschichte und wenn ich eine Shadowrun-Gruppe hätte, wäre ich durchaus versucht sie ein daran angelehntes Abenteuer spielen zu lassen.

20) Schwester, bleibt mein Arm so?: Geschichten von der Intensivstation - Karla Brandt
Eigentlich wollte ich nur meine Lieblingsbuchhändlerin besuchen und ihr zum Geburtstag gratulieren. Da sie aber an dem Tag frei hatte, bin ich ein bisschen durch die Buchhandlung geschlendert und bei den medizinischen Fachbüchern über dieses Buch gestolpert. Der Titel klang witzig, also hab ich kurz reingelesen und festgestellt, dass mir der Humor der Autorin gefällt. Da ich außerdem noch einen Gutschein für eben jene Buchhandlung hatte, durfte das Buch mit. Auch wenn der Titel ein wenig irreführend ist; es handelt sich nicht um einzelne Kurzgeschichten sondern eine durchgängige Erzählung; fand ich das Buch sehr unterhaltsam. Die Autorin erzählt aus ihrem Alltag auf der Intensivstation, von Pleiten, Pech und Pannen, aber auch von den unterschiedlichen Patiententypen und Episoden aus ihrer Ausbildung. Sehr unterhaltsam für zwischendurch, lediglich das letzte Kapitel wird recht ernst und befasst sich mit, was auf einer Intensivstation auch dazugehört, dem Tod. Für Leute mit etwas medizinischem Hintergrund durchaus empfehlenswerte Lektüre.

So, das wars auch schon. Der Bücherstapel schrumpft langsam, blöderweise habe ich aber gerade ein Buch in Arbeit, bei dem ich festgestellt habe, dass es der siebte Teil einer 13-teiligen Serie ist. Blöderweise deshalb, weil es mir bis jetzt so gut gefällt, dass ich die restlichen Teile auch noch lesen möchte, und der eine Band schon ein ziemlich massiver Wälzer ist. Geht euch das auch so, dass ihr zuviele gute Bücher habt oder kennt und euch einfach die Zeit fehlt, sie alle zu lesen?

Kommentare:

  1. Ich staune immer wieder wie viele Bücher du frisst. Ich werd in dieem Jahr mti ca. 5 Büchern einen Rekord einschlagen *hust* Ich mach z.Zt etwas Pause, aber sobald sich mein Bürorechner totrechnet werd ich mein Tablet dabei haben und fleißig lesen.
    Es ist mir leider auch schon passiert, dass ich ein Buch eines Mehrteilers erwischt habe ohne es zu merken. Den fand ich aber nicht sooo toll dass ich die anderen Bücher lesen wollte. Ich glaub bei einem 13 Teiler würd mir die Puste ausgehen. Ich les am liebsten Einbänder oder Trilogien...

    11) Mmmh nein. Ich mag keine Bücher bei denen alles so plötzlich und ohne logische Begründung gelöst ist. Random()!

    12) Klingt interessant. Ich seh jeden Tag auf FB wie sehr sich leute von Medien manipulieren lassen -.-

    13) Ich hab mich noch nicht mit Shadowrun und der Welt befasst. Wie wird denn logisch erklärt, dass die ganzen magischen Wesen plötzlich existieren?! Ich hoffe ich lerne bis 2060 Sojabohnen zu essen. Bis auf süßer Sojasauce kann man mich damit jagen :D

    14) Wow da hat ja jemand Phantasie Ich glaub das wär nicht so meins... Wenn das vielleicht irgendwann verfilmt wird, muss ein Haufen CGI her xD

    16) Ööööhm jaa.... Das klingt so ein wenig nach "ich konstruiere einen Charakter mit Ecken und Kanten. Lass mal würfeln!"

    17) Er ist die letzte Hoffnung. Oder so ähnlich xD Made my day! Nee aber von Vampiren und Mädchen hab ich genug...

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    1. In meiner StraBahn ist es einfach zu laut und ich bin auch zu faul mein Tablet oder meine Bücher in die Tasche zu packen xD Deswegen les ich fast nur zuhause...

      Die Idee mit den Manazyklen klingt interessant. Und lass mich raten: Der letzte krasse Peak war im Mittelalter :D?

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  2. :) Wie gesagt, in der Straßenbahn geht lesetechnisch ganz schön was weiter. Wenn ich aber, so wie du, Prüfungen und Studium um die Ohren hätte, wäre es wohl auch weniger.
    Wenn mir das Buch nicht gefällt, lese ich die restlichen Teile auch nicht, aber das erwähnte gefällt mir richtig gut.

    13) Das wird mit der -Theorie der Manazyklen- erklärt. Es wird davon ausgegangen dass das Mana- bzw. Magielevel immer wieder ansteigt und absinkt und sobald es eine gewisse Höhe erreicht hat, kehrt die Magie in die Welt zurück, es werden wieder Elfen/Zwerge etc. geboren und es ist wieder möglich Zauber zu wirken. Am Anfang des erhöhten Manalevels gab es nur Babies, die von der ungeklärten genetischen Expression (UGE) betroffen waren, später gab es jedoch Manaspikes und im Zuge des kurzfristig wesentlich erhöhten Magielevels setzte die Goblinisierung ein, die auch normale, erwachsene Menschen in Zwerge, Orks oder Trolle verwandelte. Dass es früher schon ein erhöhtes Manalevel gegeben hat, ist nicht erwiesen, aber man geht davon aus, weil in den unterschiedlichsten Kulturen ähnliche "magische" Spezies auftauchen und vorallem weil die Drachen aus einer Art Winterschlaf wieder aufgewacht sind. Ist ein wenig komplex, das Ganze, ich hoffe es war trotzdem halbwegs verständlich. :)
    Naja, eigentlich schmeckt das Zeug dank Aromen und Geschmacksverstärkern ja dann nicht mehr nach Soja. Angeblich. ;) Aber wir hinken dem Zeitplan eh nach (2012 hätte es schon die ersten UGE-Babies geben sollen), insofern hast du vermutlich noch ein bisschen Zeit ;)

    14) Ja, ohne CGI wird da nichts gehen. Wobei ich ja hoffe, dass sich da so bald keiner dranwagt, bei solchen Geschichten kann man so viel falsch machen bzw. stellt sich jeder Leser das Ganze ein bisschen anders vor und ist dann mit der filmischen Darstellung höchstwahrscheinlich unglücklich.

    16) :D Könnte was dran sein.

    17) Ja, da ist ständig die Rede davon dass er eben die letzte Hoffnung ist (weil seine weißnichtmehrwievielen Geschwister schon zur dunklen Seite "übergelaufen" sind) aber es kommt nie raus was an ihm jetzt so besonders wäre bzw. warum seinen Eltern diese "Ehre" nicht zuteil wird.

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